[ 11goals ] - Interview mit Kerstin Jäger (NFV - U15 Mädchenstützpunkt)

Liebe Kerstin, 

1. Welche 3 Dinge faszinieren dich am Fußball? 
 
Spass, Leidenschaft und das Teamgefühl


2. Dein bislang schönster Fußballmoment?
 
Es gab so einige schöne Momente  z.b. 
3. Platz bei der Schulweltmeisterschaft in Sardinen mit dem Sportgymnasium Neubrandenburg
 
oder den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit dem Mellendorfer TV .


3. Was motiviert dich, bzw. wie motivierst du dich?
 
Ich bin von Natur aus schon ein positiver - gute Laune Typ und habe Ziele, die mich motivieren.


4. Welche war die beste Entscheidung in deiner Fußball-Laufbahn?
 
Der damalige Wechsel als Spielerin in die 2. Liga zum SV Meppen und die Trainerlaufbahn einzuschlagen.


5. Dein Lebensmotto?
 
Spiel nicht nur mit deinem Fuß, sondern auch mit deinem Herz.
 


6. Wenn du eine Sache im Fußball verändern dürftest: Was wäre das?
 
Der Anerkennungsgrad zwischen Frauenfußball und Männerfußball.



7. Dein Leben ohne Fußball / Sport wäre…
 
langweilig.


8. Sind Frauen wissbegieriger im Training?
 
Ich finde es gibt kein Ja und kein Nein.


9. Welche Spielerin fasziniert dich?
Ich habe keine spezielle Spielerin die mich fasziniert.



10. Welche Rolle spielt das Gehirn / spielen die kognitive Fähigkeiten im Fußball?
 
Es spielt im Fußball schon eine große Rolle,denn es müssen ständig Entscheidungen auf dem Platz getroffen werden.
Das heißt die kognitive Fähigkeiten setzen sich aus mehreren Aspekten zusammen, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration, Gedächtnis, Denken, Entscheidung und Sprache, das sind alles wichtige Bestandteile.



11. Kannst du eine tägliche Übung für das reine Fußballtraining der kognitiven Leistungsfähigkeit empfehlen.
 
Nein, denn es gibt soviele Möglichkeiten und Übungen. 

 


12. Wie oft hälst du kognitives Techniktraining im Amatuerfußball für sinnvoll? (Beispiel: Jugendmannschaft / Seniorenmannschaft mit 2x Training pro Woche)
 
Das kann man so allgemein nicht sagen, das ist individuell.

 

13. Taktik oder Wille? Was bringt den Sieg?
 
Beides ist ein wichtiger Faktor aber am Ende entscheidet das gesamte Team. Denn Fußball ist ein Mannschaftssport.
Es fängt beim Torwart an und endet beim Stürmer, nur als Team ist man gemeinsam stark und dazu gehören die ganzen individuellen Spieler(innen) mit ihrem Wille und die taktischen Vorgaben des Trainer.
 


14. Warum bist du Trainerin geworden?
 
Weil ich Fußball liebe, die Detailarbeit, meine Erfahrung/Kenntnisse auf dem Platz umzusetzen und junge Spieler / Spielerinnen weiterzuentwickeln.
Es macht einfach riesig Spass auf und neben den Platz zu stehen. 
 


15. Was fehlt Dir, abgesehen vom Fußball in der aktuellen Situation am meisten?
 
Das treffen mit Familie und Freunde.

 


16. Wer ist für dich der best(e) Fußballtrainer(in) und warum?
 
Es gibt für mich keinen speziellen Fußballtrainer(in), denn ich finde einige besonders, in ihrem Charakter und ihrer Philosophie, wie sie den Fußball leben. 
 


17. Wo siehst du uns im internationalen Vergleich der Nachwuchsförderung? (Beispiel: DFB / NLZ)
 
Wir sind in Deutschland schon auf einem sehr guten Weg und Niveau.
Im Jungen-  sowie auch im Mädchenbereich wird gute Arbeit in den Vereinen als auch in den Verbänden geleistet (mit Talentförderung).

 


18. Hat der Frauenfußball mehr Anerkennung verdient? Was müsste sich ändern? (Im Vergleich zu anderen Ländern; Spanien, England, Frankreich)

Der Frauenfussball hat schon mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit verdient. Es gibt einige Faktoren z.b. fängt es schon mit Präsenz in den Medien an, Marketing. 
 
 
Vielen Dank für das Interview, Kerstin! Viel Erfolg mit deinem Team & deinen Mädels. Bleib´ gesund!